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	<title>CIRCUS bookazine &#187; interview</title>
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		<title>Interview: Stijl – voll in Mainz</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 07:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inga Schoermann</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze ausnahmsweise an meinem privaten Schreibtisch in Darmstadt, als ich Bastian Steineck auf ein Heißgetränk treffe. Er sitzt in seinem Büro in Mainz. Skype macht&#8217;s wie immer möglich. Während ich meinen Pfefferminztee schlürfe, trumpft er mit einem großen Becher Kaffee mit Milchschaum auf. Eine Koproduktion der Bürogemeinschaft, wie er schmunzelnd sagt. Adrett sieht er aus mit seinem blonden, wuscheligen Haar und dem schwarzen Hemd. Was er da in Mainz macht? Lest selbst.<br />
<span id="more-7171"></span></p>
<p><strong>Du bist einer der Hauptverantwortlichen für die Messe <a href="http://stijl-mainz.de/" target="_self">Stijl</a>, die am Wochenende vom 29. und 30. Januar in Mainz stattfindet. Bevor wir darauf zu sprechen kommen, worum es da geht, wüsste ich allerdings gerne, wie man es richtig ausspricht. Sagt ihr wie im Deutschen „Stil“ oder wie im Englischen „Style“?</strong></p>
<p>Eigentlich spricht man es „Style“ aus. Der Name ist angelehnt an die niederländische Künstlervereinigung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/De_Stijl" target="_self">„De Stijl“</a>. Viele sagen aber mittlerweile „Stil“ und auch im Orga-Team sagen wir als Gag fast nur noch „Stil“. Offiziell heißt es aber immer noch „Style“.</p>
<p><a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2011/01/Basti-22.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7215" title="Basti (22)" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2011/01/Basti-22.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a><br />
<em>Bastian Steineck</em></p>
<p><strong>Ihr nennt die Stijl auch „Festival und Messe für Fashion, Sport und Design“ – warum entscheidet ihr euch da nicht?</strong></p>
<p>Naja, die Messe hat sich in sehr kurzer Zeit weiterentwickelt. Der Grundgedanke war, dass man im Textilgewerbe am Ende der Saison immer noch Restwaren übrig hat, die man trotz Sale nicht los wird. Bei der Stijl sollten alle aus dem Gewerbe zusammenkommen und raushauen, was sie übrig haben. Quasi ein riesiger Lagerverkauf mit entsprechend niedrigen Preisen.<br />
Aber das war nicht alles: Es sollte auch eine wertige Präsentationsplattform für junge Kreative werden – und zwar für alle, die sich in unserem „Kosmos“ bewegen. In unserem „Kosmos“ dreht sich alles um Musik, Design, Kunst, Mode, Internet und Sport. Festival-Charakter gewinnt es dadurch, dass es keine „Rein-Raus-Messe“ ist, bei der man die drei Euro Eintritt zahlt, einmal eine Runde dreht und wieder geht. Also gibt es diverse Nebenevents, sei es Live-Musik und ein bisschen Äkschn. Sagt dir Headis etwas?</p>
<p><strong>Nein.</strong></p>
<p>Headis ist quasi Kopfball-Tischtennis, das spielen wir diesen Winter. Außerdem kann man sich T-Shirts bedrucken lassen, eine Streetart-Ausstellung besuchen oder auf Graffiti-Walls malen. Die Jungs von <a href="http://consollection.de/" target="_self">Consollection</a> werden mit ein paar  Oldschool-Gamekonsolen anrücken. Sensationell ist auch die Halbzijt-Party (natürlich mit ij geschrieben) am Samstagabend.<a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2011/01/aussenbereich_1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7182" title="aussenbereich_1" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2011/01/aussenbereich_1.jpg" alt="" width="640" height="425" /></a></p>
<p><strong>Und welche <a href="http://stijl-mainz.de/brandsaussteller/" target="_self">Aussteller</a> zählen zu deinen Highlights?</strong></p>
<p>Wir haben treue Begleiter, für die es die vierte Teilnahme wird, manche von denen kommen von sehr weit weg etwa aus Berlin ins beschauliche Rheinland-Pfalz. Wir kooperieren etwa schon zum zweiten Mal mit <a href="http://de.dawanda.com/" target="_self">DaWanda</a>, sodass es auch viel Handgemachtes und Unikate von Nachwuchsdesignern gibt. Besonders freue ich mich auf die vielen „Frischlinge“. Für mich gehören <a href="http://www.facebook.com/pages/FRISURclothing-die-brand-die-brennt/186543677190" target="_self">Frisur Clothing</a>, <a href="http://www.trinitas.soleils.org/" target="_self">Trinitas</a>, <a href="http://www.selma-laden.de/" target="_self">Selma</a> und <a href="http://schokoklunker.de/" target="_self">Schokoklunker</a> zu den Highlights. Aber ich freue mich natürlich auf jeden einzelnen Aussteller.</p>
<p><strong>Wo findet das alles statt?</strong></p>
<p>Bisher war es immer in einer alten Lagerhalle, aber weil wir kontinuierlich gewachsen sind, geht&#8217;s jetzt ins <a href="http://stijl-mainz.de/anfahrt/" target="_self">Alte Postlager Mainz</a>. Das ist auch zentraler in der Stadt, direkt neben dem Bahnhof. Aber den Fabrik-Charme wollen wir beibehalten. Wir haben ja auch Skateboard-Jungs, die mit ihren Rollbrettern durch die Halle fahren. Das passt also gut.</p>
<p><strong>Auf eurer Website steht, dass ihr ein Team ehemaliger Designstudenten seid.</strong></p>
<p>Das stimmt nicht ganz. Meine beiden Chefs sind zwar Grafiker. Aber ich studiere Publizistik und kümmere mich um alles Organisatorische, während mein Chef die wichtigen Entscheidungen trifft. Das heißt, ich sitze sehr viel im Büro – aber auch sehr gerne. Im erweiterten Helferteam ist noch ein Publizistikstudent und ein Grafiker. Das Tolle ist, dass alle etwa in meinem Alter sind, ich bin 23, und wir sind auch alle auf der gleichen Wellenlänge.</p>
<p><strong>Ähnlich wie bei uns. Und weil wir uns auch direkt so gut verstanden haben und das Konzept so prima finden, hat auch CIRCUS einen Stand bei der Stijl. Wir sind schon sehr gespannt – mit wievielen Besuchern rechnet ihr?</strong></p>
<p>Es gab die Messe bisher drei Mal und wir hatten insgesamt um die 8000 Besucher. Dieses Mal werden schätzungsweise 4000 Besucher da sein. Mainz ist zum Glück sehr dankbar für alles, was neu – und eben anders ist.</p>
<p><a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2011/01/pyramide-besucher.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7183" title="pyramide-besucher" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2011/01/pyramide-besucher.jpg" alt="" width="640" height="425" /></a><em>Fotos: Stijl</em></p>
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		<title>Interview: EyeCandies Blog – Inspiration über Inspiration</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 09:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anke Schuhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer auf der Suche nach neuer Inspiration stolperte ich schon vor einiger Zeit über den EyeCandies Blog. Ins Leben gerufen wurde er von der Athenerin Aphrodite und es gibt viel zu entdecken auf ihrer Seite: Kunst, Fotografie, Interviews, Mode, … oder wie sie selbst sagt: „Alles in allem &#8230; befindet ihr euch in der ultimativen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer auf der Suche nach neuer Inspiration stolperte ich schon vor einiger Zeit über den <a href="http://www.eyecandiesblog.com/index.html">EyeCandies Blog</a>. Ins Leben gerufen wurde er von der Athenerin Aphrodite und es gibt viel zu entdecken auf ihrer Seite: Kunst, Fotografie, Interviews, Mode, … oder wie sie selbst sagt: „Alles in allem &#8230; befindet ihr euch in der ultimativen Quelle kreativer Inspiration!“ <span id="more-6943"></span></p>
<p><strong>Erzähle uns von deinem Blog – wie würdest du EyeCandies beschreiben und woher kam die Idee für den Blog?</strong></p>
<p>Ich habe den <a href="http://www.eyecandiesblog.com">EyeCandies Blog</a> im Dezember 2009 mit dem Ziel gegründet, einen Platz zu schaffen, um neue, kreative Talente vorzustellen. Es war total toll, so viele inspirierende Blogs zu entdecken, die die Kreationen verschiedener Künstler und Designer präsentierten, die wollte ich nicht einfach nur Facebook oder Stumbleupon teilen. Also entschloss ich mich meine eigene Plattform für all die Themen zu schaffen, die mich am meisten interessieren: Kunst, Kunsthandwerk, Fotografie, Dekor und Mode. Der wichtigste Teil meines Blogs ist meiner Ansicht nach der Interviewbereich mit Kreativlingen aus aller Welt. Man kann über ihren Werdegang und ihre Sichtweisen auf die Kunst lesen und bekommt wertvolle Tipps und Ratschläge. Bisher haben wir 47 Interviews mit Künstlern, Kunsthandwerkern, Fotografen und Designern veröffentlicht.</p>
<p><strong>Du sagst, EyeCandies ist eine Quelle für Inspiration – was inspiriert dich persönlich?</strong></p>
<p>Ich bin ein sehr imaginativer Mensch und ein leidenschaftlicher Sammler. Die ersten Eindrücke zählen immer und ich finde, Kunst und Kreativität müssen kommunikativ sein, um zu inspirieren. An Kunst achte und bewundere ich Balance, Ästhetik und Leidenschaft.</p>
<p><a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2011/01/me2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-6956" title="Aphrodite" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2011/01/me2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong>Wie kommst du auf all diese interessanten Künstler?</strong></p>
<p>Es gibt hunderte Quellen, um frische aufstrebende Talente zu finden. Nur um ein paar zu nennen: <a href="http://www.flickr.com/">Flickr</a>, <a href="http://www.behance.net/">Behance</a>, <a href="http://www.deviantart.com/">Deviantart</a>, <a href="http://www.dripbook.com/">Dripbook</a> und viele weitere.</p>
<p><strong>Du hast verschiedene Rubriken und es scheint, dass du dir sehr viel Mühe mit dem Blog machst. Wieviel Zeit kostet dich das? Und machst du alles allein oder mit Hilfe deiner zwei Kollegen?</strong></p>
<p>Ich muss zugeben, dass ich am Anfang nicht erwartet habe, dass der Blog fast meine ganze freie Zeit in Anspruch nehmen würde. Das hat er getan! Mein <a href="http://digi-pop.weebly.com/">digitales Portrait-Projekt</a> hat sehr unter EyeCandies „gelitten“, denn ich konnte im vergangenen Jahr einfach keine Zeit dafür frei machen, für meine Illustrationen die Werbetrommel zu rühren. Es ist ein Projekt, das viel von einem verlangt, einem aber auch viel zurück gibt – und ich meine damit nicht Geld.</p>
<p>Ich bin sehr stolz auf die Mädels, die auch beim Blog dabei sind, und ihren unbezahlbaren Beitrag dazu. Besonders Magdalena, unsere Mode-Redakteurin, hat einen erstaunlichen Job gemacht, der uns die Crème de la Crème der Editorials, Trends und Marken einbrachte.</p>
<p><a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2011/01/arrogance.jpg"><img title="Aphrodite" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2011/01/arrogance-214x300.jpg" alt="" width="214" height="300" /></a> <a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2011/01/secret.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-6951" title="Aphrodite" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2011/01/secret-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><br />
Digitale Kunst von <a href="http://www.dripbook.com/aphrodite_ioannou/splash/">Aphrodite</a></p>
<p><strong>Du hast vor einem Jahr mit EyeCandies angefangen – bist du bisher zufrieden mit der Entwicklung?</strong></p>
<p>Ja, ich bin sehr glücklich damit! Es ist sehr schwierig, sich eine Leserschaft aufzubauen, aber ich finde, dass sich EyeCandies kontinuierlich weiterentwickelt hat und in der Szene der Kreativen willkommen geheißen wurde. Zur Zeit haben wir mehr als 10000 verschiedene Besucher und 20000 Seitenzugriffe im Monat und haben unser Netzwerk sowohl auf Facebook und Twitter als auch auf Stumbleupon erweitert.</p>
<p><strong>Letzte Frage: Wenn du jetzt sofort auf eine Reise gehen könntest – wohin würdest du gehen und was würdest du tun?</strong></p>
<p>Ich würde sehr gerne die Kunstszene Berlins entdecken und natürlich so viele Galerien besuchen und fotografieren, wie ich könnte.</p>
<p>Mehr EyeCandies gibt es auf <a href="http://www.facebook.com/pages/EyeCandies-Blog/160664337277048?v=wall">facebook</a>, <a href="http://twitter.com/eye__candies">twitter</a>, <a href="http://www.stumbleupon.com/stumbler/eyecandies/">StumbleUpon</a> und <a href="http://eyecandiesblog.tumblr.com/">tumblr</a>.</p>
<p><a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2011/01/18-03-10.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6958" title="EyeCandies Blog" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2011/01/18-03-10.jpg" alt="" width="640" height="470" /></a></p>
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		<title>Rosinen picken auf Newsgrape</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 08:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rebecca Sandbichler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Youtube für Texte. So erklären die Gründer von Newsgrape das Konzept, mit dem sie – nicht gerade kleinlaut – immerhin den Journalismus revolutionieren wollen. CIRCUS hat beim Wiener Felix Häusler (links) und dem Londoner Leo Fasbender nachgefragt, wie sie so schwierige Angelegenheiten wie das „Kommentare freischalten“ handhaben werden und welche Möglichkeiten sie ihren Usern bieten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Youtube für Texte. So erklären die Gründer von Newsgrape das Konzept, mit dem sie – nicht gerade kleinlaut – immerhin den Journalismus revolutionieren wollen. CIRCUS hat beim Wiener Felix Häusler (links) und dem Londoner Leo Fasbender nachgefragt, wie sie so schwierige Angelegenheiten wie das „Kommentare freischalten“ handhaben werden und welche Möglichkeiten sie ihren Usern bieten wollen. Das junge Startup kann man auf der Projekt-Finanzierungs-Seite <a href="http://www.kickstarter.com/projects/18635175/newsgrape">kickstarter.com</a> auch monetär unterstützen. Wir wünschen viel Erfolg! <span id="more-6764"></span> <a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/newsgrape.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6785" title="Newsgrape" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/newsgrape.jpg" alt="" width="640" height="260" /></a></p>
<p><strong>Felix, du hast zumindest in deinem Studium mit Journalismus nichts zu tun. Woher kommt deine Begeisterung für diese Branche? </strong><br />
Journalismus betrifft unmittelbar jeden Menschen, der eine Zeitung aufschlägt oder sich Informationen aus dem Netz holt. Auch wenn ich sehr gerne schreibe, sehe ich mich vor allem als Konsument. Als solcher frage ich mich oft wie eine Nachricht ihren Weg bis zu mir zurücklegt, wieviel Wahrheit in ihr steckt und an welcher Informationsquelle ich meine Zeit am besten verbringe.  Mich bewegt die Zukunft der Printmedien und des Qualitätsjournalismus, das Phänomen des Bloggings, die heutige Datenflut und auch das Misstrauen gegenüber Nachrichten, das dadurch in der Gesellschaft gewachsen ist. Das sind einige der Themen, die mich seit längerer Zeit beschäftigen und die für mich diese Branche so spannend machen. </p>
<p><strong>Wird Newsgrape eine Redaktion haben?</strong><br />
Eine Redaktion im klassischen Sinne ist nicht geplant. Es bewegt sich eher dahin, dass die Wartung des Systems von Mitarbeitern mit journalistischem Hintergrund übernommen wird, die zum Beispiel interessante Artikel auf der Startseite vorstellen. </p>
<p><strong>Nicht in allem, wo „user generated“ draufsteht ist auch selbstgemacht drin: Wie werdet ihr mit Urheberrechtsverletzungen umgehen?</strong><br />
Text kann man sehr leicht automatisiert vergleichen und damit zum Beispiel das Kopieren von bereits im System bestehenden Inhalten unterbinden. Es wird spezielle Meldeoptionen geben, mit denen man Urheberrechtsverletzungen (als Verlag und als einzelner Schreiber) an uns weiterleiten kann. Im Internet kann man recht leicht feststellen, wessen Text zuerst da war.</p>
<p><strong>Wie werdet ihr das Community Management gestalten?</strong><br />
Man kann jeden Inhalt auf Newsgrape melden, wir werden dann schnellstmöglich versuchen uns der gemeldeten Beiträge anzunehmen. Wird jedoch vor unserem Eintreffen von multiplen Usern der Meldebutton betätigt, verschwindet der Inhalt bereits automatisch. Zusätzlich sind wir große Fans der semantischen Webtechnologien und wollen unbedingt so viel wie möglich damit in Zukunft realisieren.</p>
<p><strong>Auch Blogger sollen durch Newsgrape mehr Leser erreichen. Habt ihr die Plattform bereits aktiv in der Blogosphäre angepriesen – gibt es schon „Überläufer“?</strong><br />
Wir haben sehr viel direkten Austausch mit Bloggern – bei jedem von uns gehen mindestens 20 Mails pro Tag ein, in denen wir Fragen und Anregungen zu Newsgrape bekommen. Wir versuchen viele Ideen noch vor der Pre-Beta umzusetzen. Die Leute merken, dass hier nicht um die Wünsche der Szene herumgebaut wurde. Wenn wir das Funding auf Kickstarter erreichen, werden viele Schreiber von Anfang an dabei sein.  <object width="640" height="527"><param name="movie" value="VHqh5lrL3fg"></param><param name="wmode" value="transparent" ></param><embed src="http://www.youtube.com/v/VHqh5lrL3fg" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="527"></embed></object> </p>
<p><strong>Im<a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-12/debatte-gruender-journalismus-plattform"> Zeit-Artikel</a> sprachst du, Felix, von bis zu 75 Prozent der Einnahmen für die Autoren, in eurem Video war von 60 Prozent die Rede. Habt ihr eure Kalkulation noch einmal überarbeitet?</strong><br />
Ja. Wir haben das Video schon vor längerer Zeit für etwaige Investoren Gespräche produziert. Nachdem wir vor drei Wochen ins Kickstarter-Programm aufgenommen wurden, haben wir fast über Nacht die <a href="http://www.kickstarter.com/projects/18635175/newsgrape">zweisprachige Konzeptseite</a> dazu veröffentlicht und konnten das Video nicht mehr überarbeiten. Aber wir haben schon vor einiger Zeit mit ein paar Wirtschaftsstudenten in London unser Revenue-Modell darauf ausgerichtet, den Schreibern das Maximum zu bieten – daher die 75%. </p>
<p><strong>Wenn ich heute schon meine liebsten Blogs aus aller Welt im Feedreader habe, welchen Mehrwert bietet mir dann Newsgrape, wo die Auswahl trotz allem ja auf die Plattform begrenzt ist?</strong><br />
Die Auswahl ist nicht auf unsere Plattform begrenzt – Newsgrape besitzt ebenfalls einen Feedreader. Du kannst mit einer Registrierung aber jeden Beitrag kommentieren, abonnieren, favorisieren, dich mit den Schreibern und Lesern austauschen, kannst Magazinen beitreten, das neue System für Kurznachrichten (die sogenannten „Fastnews“) nutzen, eine der besten Artikel-Suchoptionen im Netz verwenden und vom System permanent passenden Lesestoff – nach Qualität sortiert – angezeigt bekommen. Wer weiß, wieviele „liebste Blogs“ sich noch in deine derzeitigen Favoriten einreihen werden..? <img src='http://circus-bookazine.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  </p>
<p><strong>Ihr wollt Partnern anbieten, Teaser und angerissene Artikel bei Newsgrape einzustellen. Könnte das nicht eine frustrierende Erfahrung für den Leser werden – ständig weggeleitet zu werden? </strong><br />
Tatsache ist, dass die meisten Nutzer von Feedreadern oder Aggregatoren bereits dieses Nutzungserlebnis gewöhnt sind. Das Partnerprogramm ist vor allem für die großen Medienkonzerne gedacht, die ihre Vorgehensweise nicht über Nacht umstellen können – es ist aus unserer Sicht nicht optimal, aber zumindest ein Anfang. Der Großteil des Angebots wird direkt auf Newsgrape abrufbar sein. </p>
<p><strong>Werdet ihr Newsgrape immer auf Texte reduzieren? Oder soll es auch möglich sein, Videos oder Bilderstrecken zu veröffentlichen?</strong><br />
Bilderstrecken sind seit Beginn unserer Entwicklung vorgesehen und werden Anfang 2011 auf jeden Fall ihren Weg ins System finden, Videos wird man dann auch in Artikel einbauen können.</p>
<p><strong>Auf Newsgrape wird es möglich sein „Magazine“ zu gründen. Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben die Verantwortlichen? Und wieviel unterliegt eurem eigenen Algorithmus, der die Beiträge gewichtet?</strong> Magazine können sich mit eigenen Bannern, Logos und individuellen Rubriken abheben. In einem Magazin kann man Chefredakteur, Redakteur oder Kolumnist sein. Chefredakteure verwalten das Magazin, nehmen neue Schreiber auf und geben die eingereichten Artikel der Kolumnisten frei.  Kolumnisten erreichen nicht nur ihre eigenen Leser, sondern die stetig wachsenden Abonnenten der Magazine, in denen sie Mitglied sind. Der Algorithmus wird die Artikel im System ordnen, im Magazin entscheidet der Chefredakteur aber selbst, was angezeigt wird.</p>
<p><strong>Die Foto-Plattform Flickr ist gerade wegen der guten tagging-Disziplin sehr stark. Wollt ihr das Taggen, Bewerten und Kommentieren irgendwie besonders fördern?</strong><br />
Wir werden mit einem Awardsystem arbeiten, das wir im Frühjahr vorstellen möchten.</p>
<p><strong>Könntet ihr euch vorstellen auch eine Pro-Mitgliedschaft als zusätzliche Finanzierungsquelle anzubieten?</strong><br />
Nein. Wir haben nicht vor, bei den Konsumenten eine Zwei-Klassen-Gesellschaft zu erzeugen. Dass es mal ähnlich wie auf anderen Seiten bezahlte „Developer-Accounts“, etwa für Verlagsseiten geben wird, schließen wir aber nicht aus.</p>
<p><strong>Das Werbesystem ist noch eine große Baustelle. Wie plant ihr, das Interesse der Werbenden zu wecken? Werdet ihr mit großen Vermarktern arbeiten?</strong> Ein erfolgreiches Newsgrape wird auf Grund des Inhalts einen der besten Werbeplätze des Webs darstellen. Wir haben ein Werbesystem unter dem Arbeitstitel &#8220;SYL&#8221; in der Mache, dass die klassische Bannerwerbung um ein paar Faktoren reicher machen wird und so die sogenannte <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Conversion_rate">&#8220;Conversion&#8221;</a> um ein Vielfaches erhöhen wird. Da können wir jetzt aber die Karten noch nicht auf den Tisch legen.</p>
<p><strong>Euer Ziel ist auch der Start der Plattform in Amerika. Ist dort das Interesse am Bürger-Journalismus stärker ausgeprägt?</strong> Wir denken schon. Auf jeden Fall das Misstrauen gegenüber konventionellen Medien. Die Blogger in Amerika schreiben auch ein wenig mehr an den Printmedien vorbei – in Europa verfolgen viele Schreiber eine Berichterstattung, die den den Printmedien ähnelt.</p>
<p><strong>Momentan arbeitet ihr sichtlich sehr viel. Sieht da eine Fünf-Tage-Woche in einem gesicherten Angestelltenverhältnis nicht auch sehr verlockend aus?</strong> Nein <img src='http://circus-bookazine.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  – Wir arbeiten zwar derzeit 14 bis 16 Stunden täglich, aber haben das Gefühl, etwas voranzutreiben. Die Gewissheit, etwas eigenes auf die Beine zu stellen, das ist nicht zu schlagen! Klar, es gibt auch Menschen, die lieber einen geregelten Rhythmus haben und wissen wollen, was der nächste Tag bringt; da ist unser Motto eher &#8220;No Risk &#8211; No Fun&#8221;.</p>
<p><strong>Ihr habt bereits ein Jahr Arbeit investiert. Was macht ihr am 16. Januar, wenn das nötige Geld auf kickstarter nicht zusammen kommen sollte?</strong> Es gibt sicher für alles einen guten Plan B. Um uns aber bis zuletzt für Newsgrape einzusetzen, verzichten wir erstmal darauf.</p>
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		<title>Das Wiener Wunderkind</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 10:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rebecca Sandbichler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Victoire Jin ist eines dieser modernen Wunderkinder. Die 17-Jährige betreibt einen erfolgreichen Blog, schießt wunderschöne Editorials, publiziert ganz alleine ein PDF-Magazin von beachtenswerter Qualität, schafft es immer wieder Bands wie „We are Scientists“ zu treffen und muss wohl ganz gut in der Schule sein, wenn sie in Oxford vorsprechen darf. Wir haben das junge Multitalent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Victoire Jin ist eines dieser modernen Wunderkinder. Die 17-Jährige betreibt einen <a href="http://ellevictoire.blogspot.com/">erfolgreichen Blog</a>, schießt wunderschöne <a href="http://cargocollective.com/victoirejin">Editorials</a>, publiziert ganz alleine ein <a href="http://kneonmag.blogspot.com/">PDF-Magazin von beachtenswerter Qualität</a>, schafft es immer wieder Bands wie „We are Scientists“ zu treffen und muss wohl ganz gut in der Schule sein, wenn sie in Oxford vorsprechen darf. Wir haben das junge Multitalent interviewt – über Arbeit und Stress, tolle Fotos und ihre kindischen Hobbys.<br />
<span id="more-6671"></span></p>
<p><a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/Bildschirmfoto-2010-12-13-um-10.53.48.png"><img class="alignnone size-full wp-image-6680" title="Victoire Jin" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/Bildschirmfoto-2010-12-13-um-10.53.48.png" alt="" width="889" height="194" /></a></p>
<p><strong>Vicky, du lebst in Wien. Was macht diese Stadt für dich aus?</strong></p>
<p>Ich wurde in Wien geboren und es ist die einzige Stadt in der ich bisher wirklich gelebt habe. Ich glaube, generell ist Wien ziemlich sicher, sauber und reich an Kultur. Wenn ich aus anderen Metropolen wie London oder Peking zurückkomme, dann fühle ich mich entspannt und zuhause, denn Wien ist nicht so chaotisch und geschäftig. Und es gibt immer etwas zu entdecken.</p>
<p><a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/vicky.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6690" title="Victoire Jin" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/vicky.jpg" alt="" width="600" height="244" /></a></p>
<p><strong>Du hast bereits zwei Ausgaben von KNEON rausgebracht. Wie hast du die Themen dafür gewählt?</strong></p>
<p>Die Themen bestehen aus einfachen Worten oder Phrasen die mir in den Sinn kommen und bei denen ich mir vorstellen kann, wie das Magazin dazu aussehen könnte. Die erste Ausgabe „Romance with an edge&#8221; entstand als Kontrast zu den typisch blumigen und weichen Materialien des Sommers. Das passte zur Jahreszeit. Die zweite Ausgabe „Big City Life&#8221; war eine spontane Idee und etwas enger gefasst.</p>
<p><a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/kneon.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6681" title="Victoire Jin" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/kneon.jpg" alt="" width="600" height="776" /></a></p>
<p><strong>Unsere Generation scheint die Trennung von Arbeit und Freizeit nicht mehr so streng zu nehmen. Ist KNEON Arbeit? Und wie entspannst du dich?</strong></p>
<p>Jede Ausgabe erfordert sehr viel Zeit und Anstrengung – in dieser Hinsicht ist es Arbeit. Allerdings liebe ich die Produktion, denn sie pusht meine Kreativität. Ich sehe es nicht als Pflicht oder &#8220;Arbeit&#8221; an wie einen Job. Es ist eine Beschäftigung neben der Schule, die ich sehr genieße.</p>
<p>Entspannung ist für mich: Ausschlafen, Fotos machen und bearbeiten, Serien schauen (Conan und Vampire Diaries liebe ich besonders) und Musik hören.</p>
<p><strong>Als ich ein PDF-Magazin produzierte war ich immer frustriert, wie wenig Anerkennung man für die Arbeit bekommt. Bist du zufrieden oder möchtest du etwas an KNEON verändern?</strong></p>
<p>Ob gedruckt oder digital – beides hat seine positiven Seiten. Das Gute an digitalen Magazinen ist, dass man sich keine Gedanken über Vertrieb, Marketing oder Sponsoren machen muss. Außerdem sind sie für viele Menschen zugänglich, da das Internet ja doch recht groß ist. Ich bin sehr zufrieden mit KNEON als PDF-Version, da ich sehr viel Zeit mit Schule und meiner Vorbereitung auf die Uni verbringe. Trotzdem könnte ich mir vorstellen, es einmal in Print zu überführen.</p>
<p><a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/bicky2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6688" title="Victoire Jin" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/bicky2.jpg" alt="" width="640" height="260" /></a></p>
<p><a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/bicky2.jpg"></a><a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/vicky5.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6685" title="Victoire Jin" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/vicky5.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a></p>
<p><a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/vicky5.jpg"></a><a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/vicky3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6687" title="Victoire Jin" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/vicky3.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a></p>
<p><strong>Du hast tolle Foto-Editorials in KNEON. Was müssen Fotostrecken „haben“, um von dir veröffentlicht zu werden?</strong></p>
<p>Vielen Dank! Ich stelle mir diese Frage auch sehr oft, denn es ist schwer, Fotografen oder Künstlern zu erklären, warum ich ihre Fotos gerade nicht veröffentlichen kann. Ich denke, sie müssen zum Thema der Ausgabe passen (was wäre sonst der Sinn?) und sie müssen originell, kreativ und hochwertig sein. Das ist natürlich hochsubjektiv und daher sehr schwer zu erklären. Ich verlasse mich auf meinen Instinkt und versuche mir vorzustellen, wie die Bilder im Satz aussehen werden.</p>
<p><strong>Du weißt offensichtlich sehr viel über grafische Gestaltung und Fotografie. Woher hast du diese Fähigkeiten und wie baust du sie aus?</strong></p>
<p>Ich habe unser Schul-Magazin gesetzt und war auch im Jahrbuch-Team. Das hat mir schon eine recht gute Basis für das Design von KNEON gegeben. Fotografie habe ich nie professionell gelernt, daher ist mein Wissen sicher nicht komplett. Aber ich höre nie auf zu Fotografieren und ich liebe es einfach, Menschen so abzulichten, dass sie schön aussehen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6683" title="Victoire Jin" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/vicky7.jpg" alt="" width="640" height="426" /></p>
<p><strong>Wie organisierst du die Arbeit mit all diesen Menschen? Am Ende machst du das Layout selbst, aber da ist sicher ein Team das dir bei der Korrektur und anderen Dingen hilft, die für die Qualität wichtig sind, oder?</strong></p>
<p>Ich bin die einzige Redakteurin hinter KNEON – alles vom Layout bis zur Artikelplanung und den Interviews ist von mir. Editorials, Texte und Kunst werden mir zugesandt und ich entscheide dann, ob sie zum Magazin passen oder nicht. Ich habe schon darüber nachgedacht, das Team durch permanente Mitglieder zu erweitern, aber das würde alles verkomplizieren. Es wäre schwer, den durchgängigen Look zu erhalten.</p>
<p><strong>Warst du sehr nervös, als du die erste Ausgabe online gestellt hast?</strong></p>
<p>Absolut. Ich habe schon länger über den Produktionsprozess auf meinem Blog berichtet und einige Leser interessierten sich dafür. Ich wusste also, dass zumindest 12 Leute das Ding lesen würden; das beruhigte mich. Trotzdem war es nervenaufreibend, etwas zu veröffentlichen, was mich so viel Zeit und Liebe gekostet hat.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6689" title="Victoire Jin" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/vicky2.jpg" alt="" width="640" height="426" /></p>
<p><strong>Welches andere PDF Magazin sollten wir lesen?</strong></p>
<p>Das I love fake Magazin. Es wirf auch von nur einer Person herausgebrahct: der talentierten Jolijn Snijders. Sie hat einen tollen Geschmack und viel Sinn für Layout und Typographie. Alle Themen sind originell und die eigensinnigen Editorials zeigen einem ganz neue Ansichten über Mode und Designer.</p>
<p><strong>Weil es grade stark diskutiert wird: Wie siehst du die Zukunft des Modeblogging?</strong></p>
<p>Modeblogs haben jetzt schon viel bewegt und ich denke, das ist nur der Anfang. Manche sagen sie wären der Tod des Prints, doch das glaube ich nicht. Ich denke, Print muss sich nur auf Veränderungen schneller einstellen und mit seinen Lesern und der ganzen Industrie mithalten.</p>
<p><a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/vicky8.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6682" title="Victoire Jin" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/vicky8.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a></p>
<p><strong>Und die Zukunft deines eigenen Blogs?</strong></p>
<p>Ich hoffe, dass ich den Blog auch während der Uni noch weiterführen kann und dass meine Leser mich nicht bald satt haben.</p>
<p><strong>Manchmal fühle ich mich ein wenig oberflächlich, wenn ich den ganzen Tag Modeblogs lese. Wie denkst du darüber?</strong></p>
<p>Ja, Modeblogger könnte man als ziemlich oberflächlich, sogar selbstverliebt bezeichnen. Aber Bloggen ist nur eine neue Nische in einer großen Auswahl an Hobbies. Modeblogs verlangen eben, dass Autoren eher Fotos von sich selbst machen als bei einem Musikblog vielleicht.</p>
<p><strong>Welche Themen sind die wichtig – außer Mode?</strong></p>
<p>Musik und Bands, was auf der Welt abgeht und natürlich, was es zum Abendessen gibt.</p>
<p><strong>Gibt es noch kindische Dinge, die du gerne tust?</strong></p>
<p>Ich sehe mir „Detective Conan“ an, lebe für hot brownies, träume von Bandmitgliedern und streite mich ständig mit meiner kleinen Schwester.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6686" title="Victoire Jin" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/12/vicky4.jpg" alt="" width="640" height="640" /></p>
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		<title>Top-Typen teasen Top-Designer</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 08:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Anhaeuser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit der Fotostrecke &#8216;Fashion Victim&#8217; eröffnen Fotograf Per Schorn und Art Director Felix Scheu den ersten CIRCUS. Hinter den Werbungen der großen Designer, die sie in einschlägigen Printpubikationen veröffentlicht haben, vermuten Per und Felix ganz andere Szenarien als den alltäglichen Modezirkus. Seht selbst – und lest hier über die Show hinter den Kulissen. Hallo TOP-CREW, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Fotostrecke &#8216;Fashion Victim&#8217; eröffnen Fotograf Per Schorn und Art Director Felix Scheu den ersten CIRCUS. Hinter den Werbungen der großen Designer, die sie in einschlägigen Printpubikationen veröffentlicht haben, vermuten <a href="http://perschorn.com/">Per </a>und <a href="http://fxs.cc/" target="_blank">Felix</a> ganz andere Szenarien als den alltäglichen Modezirkus. Seht selbst – und lest hier über die Show hinter den Kulissen.<span id="more-6164"></span></p>
<p><strong>Hallo TOP-CREW,</strong></p>
<p><strong>hat euch jemand anderes schon einmal einen so schönen Namen gegeben?</strong></p>
<p>Wir sind ehrlich gesagt immer wieder selbst ein wenig überrascht, wie gut die Zusammenarbeit funktioniert. Jedenfalls TOP-danke für den netten Spitznamen.</p>
<p><strong>Seid ihr, so wie wir, TOP-zufrieden mit eurem Projekt?</strong></p>
<p>Das beste, was wir bis jetzt gemacht haben! Das sagen wir eigentlich immer, aber diesmal stimmt es. Auch das sagen wir immer, aber diesmal &#8230;</p>
<p><strong>Warum war für euch klar, dass ihr CIRCUS Artisten werden wollt?</strong></p>
<p>Das Bookazine- Format ist einfach interessant. In gewisser Weise passt es durch die von Bloggern generierten Inhalte in die Zeit, sticht aber durch die Beständigkeit des Mediums auch wieder aus ihr hervor. Das zwingt dazu, aktuell zu sein und doch tiefgründig. Da haben wir uns sofort zu Hause gefühlt.</p>
<p><strong>Wie lange hat es gebraucht bis ihr euch für eine endgültige Idee entschieden habt?</strong></p>
<p>Kann man so gar nicht sagen. Das war ein Prozess über ca. 3 Wochen, bei dem man aber nicht kontinuierlich an das Projekt denkt. Das wichtigste dabei ist, zwischendrin Abstand zu gewinnen ohne sich vom Thema zu entfernen. Diese Art „konzentriertes Wegsehen“ hilft dabei, Betriebsblindheit zu vermeiden.</p>
<p><strong>Habt ihr studiert oder ist es Talent, das euch so weit bringt?</strong></p>
<p>Das Studium hat uns sicherlich die Zeit und Freiheit gegeben, unsere Talente zu erkennen und zu entwickeln. Wenn man sich diese Dinge auch ohne Studium nehmen kann, braucht man es vielleicht nicht.</p>
<p><strong>Habt ihr Vorbilder?</strong></p>
<p>Da fallen uns einige Designer und Fotografen ein, zu denen wir aufblicken. Dennoch muss man aufpassen, dass man sich dadurch nicht zu sehr versteift und seinen eigenen Weg aus den Augen verliert. Es geht uns aber runter wie Öl, mit Peter Lindbergh in einem Bookazine veröffentlicht zu sein.</p>
<p><strong>Wie lange arbeitet ihr schon zusammen?</strong></p>
<p>Den ersten Kurs in experimenteller Fotografie während des Studiums haben wir 2006 belegt. Die erste Arbeit nach dem Studium war dann die Beauty- Strecke „Haircore“, die wir zusammen mit der Visagistin Ellen Swiezy realisiert haben, die seit dem das Team komplettiert.<a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/11/PSchorn_FScheu_ESwiezy.jpeg"><img class="alignnone size-full wp-image-6213" title="PSchorn_FScheu_ESwiezy" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/11/PSchorn_FScheu_ESwiezy.jpeg" alt="" width="640" height="640" /></a></p>
<p><strong>An welchem Bild habt ihr am meisten „geschummelt“?</strong></p>
<p>„Schummeln“ würde ja eine Täuschung des Betrachters voraussetzen, also das Vorspiegeln falscher Tatsachen. Insofern passt der Begriff auf derartig inszenierte Aufnahmen eher nicht. Wenn es darum geht, welches Bild die meiste Arbeit erfordert hat, um die gewünschte Wirkung zu erzielen, dann wäre das das letzte Bild, auf dem Scarlett ziemlich tot aussah.</p>
<p><strong>Gibt es eine lustige Geschichte, die euch während der Produktion passiert ist?</strong></p>
<p>Bevor wir jetzt irgendwas witziges erfinden: Es war zum größten Teil konzentriertes Arbeiten, bei dem wir aber trotzdem viel Spass hatten. Wichtig ist es, dass wir auch keine Horror- Geschichten erzählen können. Bemerkenswert ist vielleicht, dass wir diese Fussball- WM nicht vergessen werden, obwohl wir fast keine Spiele gesehen haben.</p>
<p><strong>Per, du bist der Fotograf. Da möchte ich mich auch noch einmal für den missverständlichen Satz auf unserer Rückseite entschuldigen: Eigentlich sollte es heißen „Per schießt ein &#8216;Fashion Victim&#8217;“. Jetzt konnte ich dich bei einem Shooting selbst erleben, dein Umgang mit den Models ist super – total locker. Arbeitest du am liebsten mit Menschen?</strong></p>
<p>Eigentlich bin ich ein Stillleben-Fotograf, der aus Versehen vor fünf Jahren angefangen hat Menschen zu fotografieren. Unbelebte Objekte können einem nur begrenzt Feedback geben, für mich ist es deswegen interessanter, mit Menschen zu arbeiten. Ein Objekt ist an jedem Tag dasselbe, aber die Stimmungen von Menschen können sich blitzschnell ändern. Sich darauf einzulassen und dies bis zu einem gewissen Grad zu steuern ist das reizvolle an der People-Fotografie.</p>
<p><strong>Felix, das Foto ist die Vorarbeit für deine Arbeit. Was fasziniert dich am meisten an der Post Production? Wie gut muss ein Foto trotz allem vorbereitet sein?</strong></p>
<p>Ich hatte mir die Bilder eigentlich von Anfang an so vorgestellt, wie wir sie dann letzten Endes geschossen haben. Postproduction und Art Direction gehen in meinem Kopf Hand in Hand. Einen schwachen Ansatz kann gute Post zwar überdecken, aber dann endet man mit seinen Bildern dort, wo das moderne Mainstream- Kino ist: Es geht nur noch um die Oberfläche, nicht mehr um Substanz.</p>
<p><strong>Und meine letzte Frage: Wenn euch die Arbeit überkommt, wo flieht ihr hin?</strong></p>
<p>Per: Ich gehe aus der Tür und schlendere ohne ein besonderes Ziel durch die Gegend, dann sortieren sich meine Gedanken neu und ich kann weiter arbeiten.</p>
<p>Felix: Wenn das Telefon aus ist, bin ich wahrscheinlich Biken auf dem Feldberg. Gute Idee eigentlich …</p>
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		<title>Mal einmal am Tag</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 13:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rebecca Sandbichler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Mann hat keine Allüren. Als ich unser Skype-Interview noch verschieben muss, weil Baby Aaron quengelig ist, lacht Konstantin Siegel nur und meint „kein Problem&#8221;. Er hat Zeit, muss mal nicht an der Hochschule sein, wo er Modedesign studiert. Vor kurzem ist er aus Mailand zurück gekommen, seine italienische Agentin hat eine Ausstellung organisiert. Für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-5838 alignleft" title="Selbstporträt (Konstantin Siegel)" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/10/konstantin.jpg" alt="" width="224" height="307" />Der Mann hat keine Allüren. Als ich unser Skype-Interview noch verschieben muss, weil Baby Aaron quengelig ist, lacht Konstantin Siegel nur und meint „kein Problem&#8221;. Er hat Zeit, muss mal nicht an der Hochschule sein, wo er Modedesign studiert. Vor kurzem ist er aus Mailand zurück gekommen, seine italienische Agentin hat eine Ausstellung organisiert. Für über 1.500 Euro verkaufte er dort einige seiner Werke, die man auch auf seinem Blog <a href="http://daily-illustration.blogspot.com/">dailyillustration</a> bewundern kann. Trotzdem ist er nicht abgehoben, wie manch anderer Künstler, der erstmals kommerziellen Erfolg mit seinen Arbeiten hat. Ganz entspannt plauderte er über Kunst und Mode, seine Zukunftspläne und wie es ist, mit seiner Freundin zusammen zu arbeiten.<br />
<span id="more-5834"></span><br />
<strong>Wie war es in Mailand, Konstantin?</strong></p>
<p>Schön. Schön und stressig. Die ganzen Leute um mich herum, Interviews geben, Menschen kennenlernen, Kontakte knüpfen. Das bin ich noch nicht so gewohnt.</p>
<p><strong>Du hast eine Agentin in Italien. Wie kam es dazu?</strong></p>
<p>Sie hat meinen Blog gesehen, fand meine Arbeit toll und schrieb mich an. Es ist toll, dass ich sie habe, denn sie weiß, wie das Geschäft läuft. Ich bin das klassische Klischee des chaotischen Künstlers. Aufträge verhandeln? Eher nicht so mein Ding.</p>
<p><strong>Du hast in Mailand auch Bilder verkauft. Möchtest du bald wieder eine Ausstellung machen?</strong></p>
<p>Nein, erstmal muss ich diese zwei Wochen verarbeiten. Ich bin nicht so der Typ, der gierig wird und immer mehr hinterherschießen muss. Wir haben eine Menge Menschen getroffen und müssen erst mal diese neuen Verbindungen „auswerten“. Es haben sich da einige Aufträge mit Medien ergeben, aber da darf ich noch nichts verraten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5840" title="moss_smoke" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/10/moss_smoke.jpg" alt="" width="320" height="320" /><img class="alignnone size-full wp-image-5841" title="smoke2" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/10/smoke2.jpg" alt="" width="320" height="320" /></p>
<p><strong>Dein Blog hat dir einige Türen geöffnet. Wohin möchtest du damit noch kommen?</strong></p>
<p>Auf jeden Fall möchte ich ihn bis zum Ende des Jahres weiterführen, dieses Jubiläum muss ich schon noch feiern. Aber dailyillustration ist sicher nichts, was ich über Jahre hinweg durchziehen kann und möchte. Ich bin neugierig und probiere gerne was aus. Genau so ist auch der Blog entstanden: Mein Chef beim Praktikum in einer Werbeagentur führte einen Blog und da wurde mir klar, wie toll dieses Medium ist, um meine Arbeit mit anderen zu teilen.</p>
<p><strong>Du teilst dir deine Arbeit auch mit einem geliebten Menschen. Deiner Freundin. Wie funktioniert das?</strong></p>
<p>Überraschend gut. Es liegt wohl daran, dass wir unsere eigenen Bereiche haben, in denen jeder das Sagen hat. Katherina ist die Fotografin, ich der Designer. Wenn wir gemeinsam ein Shooting machen, weiß ich genau, wie die Mode präsentiert sein muss und werde sehr pingelig, was die Details angeht. Sie hingegen kümmert sich um die Bildsprache. Ich zicke wegen der Falten und sie wegen des Lichts. So kleinere Zankereien gibt es schon. Aber wir sind schon länger zusammen und wissen, wie der jeweils andere tickt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5842" title="smoke3" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/10/smoke3.jpg" alt="" width="320" height="320" /><img class="alignnone size-full wp-image-5843" title="10_04_11" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/10/10_04_11.jpg" alt="" width="320" height="320" /></p>
<p><strong>Du malst sehr farbenfroh und explosiv – deine Mode-Entwürfe, die ich gesehen habe, waren vergleichsweise puristisch. Warum?</strong></p>
<p>In der Mode bin ich eher der Typ für Schwarz, Grau, Weiß – vielleicht mal Rot. Das heißt aber nicht, dass ich langweilige Entwürfe mag. Ich möchte mich ausprobieren und auch mal avantgardistische Sachen entwerfen. Ich liebe die Herausforderung und lege mich ungern auf etwas fest, sei es beim Malen oder in der Mode.</p>
<p><strong>Wo hast du dein Handwerk gelernt?</strong></p>
<p>Ich bringe mir viel selbst bei. Zum Beispiel dieser Stil auf dem Blog, mit Tusche, das war vorher nicht meine Ausdrucksform. Ich war mehr auf Airbrush fixiert. Der Blog war meine Plattform um das zu üben. Gemalt und Gezeichnet habe ich aber schon, seit ich denken kann. Schon im Kindergarten habe das angefangen, sagt meine Mutter. Wenn ich ein Auto malen wollte, dann sah es eben mehr aus wie ein Auto, als bei den anderen Kindern. Sie meint, ich konnte meinen Vorstellungen schon sehr früh Form geben.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5845" title="10_05_14-alexander-wang" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/10/10_05_14-alexander-wang.jpg" alt="" width="320" height="320" /><img class="alignnone size-full wp-image-5844" title="10_05_18-karl-lagerfeld" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/10/10_05_18-karl-lagerfeld.jpg" alt="" width="320" height="320" /></p>
<p><strong>Und das Schneidern? Hast du das erst an der Hochschule gelernt?</strong></p>
<p>Nein, ich habe ein Praktikum bei einem Herrenschneider in Frankfurt gemacht. Ein Meister der alten Schule, der mir viel beigebracht hat. Ich profitiere heute noch davon. Allerdings ist das Schneidern trotzdem nicht so mein Ding. Ich entwerfe lieber …</p>
<p><strong>Du zeigst auch Videos vom Entstehungsprozess deiner Arbeit. Was machst du, wenn mal eine nicht gelingt?</strong></p>
<p>Ich veröffentliche natürlich nicht alles was ich mache. Ich stehe hinter dem, was ich herzeige. Ich bin typisch Künstler: Ungekämmt aus dem Haus zu gehen, macht mir nichts aus. Aber eine schlechte Arbeit darf niemand zu Gesicht bekommen. Die zeige ich KEINEM.</p>
<p><strong>Du verschönerst so ziemlich alles, was man irgendwie bemalen kann. Auch schon mal ein Auto. Was ist, wenn das misslingt?<br />
</strong></p>
<p>Ja, da war ich vorher schon auch etwas nervös. Für viele Kunden kreiere ich T-Shirts auf Wunsch. Wenn da was schief geht, nähe ich eben ein Neues und beginne von vorn. Aber bei einem Auto ist das nicht so einfach. Sobald ich angefangen habe, ist das aber vergessen. Ich versinke dann so in meiner Arbeit, dass es mir egal ist, ob ich ein T-Shirt für zehn Euro oder ein Auto für 100 000 bemale.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5847" title="Konstantin Siegel" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/10/04.09.10-marc-jacobs.jpg" alt="" width="320" height="320" /><img class="alignnone size-full wp-image-5849" title="Konstantin Siegel" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/10/tattoo.jpg" alt="" width="320" height="320" /></p>
<p><strong>Was wird deine nächste kuriose Leinwand?</strong></p>
<p>Haut. Ich möchte schon länger mit dem Tättowieren anfangen. Ich habe einige Freunde, die mir damit seit Jahren in den Ohren liegen. Also werden die zunächst mal als Übungsfläche herhalten müssen …</p>
<p><strong>Was machst du, wenn du fertig bist? Ein eigenes Label haben, oder könntest du auch angestellt arbeiten?</strong></p>
<p>Ich weiß nicht, was ich mache und wo ich sein werde. Ich bin ein freier Vogel und kann nicht zu lange an einem Ort sein. Fest steht aber: Für das Angestellten-Leben bin ich nicht geschaffen. Auf die Mode bin ich aber auch nicht festgelegt. Ich bin ein Künstler, der auch Mode macht. Es ist ein Geschenk, dass ich das kombinieren darf.</p>
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		<title>Auf ein Heißgetränk mit Lukas Bischofberger</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 08:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inga Schoermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schneeballsysteme, TKKG und Minigolf – Lukas Bischofberger schreibt auf seinem Blog Blogonade über so ziemlich alles, was er in und um Berlin und Hamburg herum erlebt. Auf seinen Abenteuerreisen durch die Hauptstadt wird er dann nebenbei mal so der erste Blog-Slam-Gewinner aller Zeiten oder trifft sich mit mir auf ein Heißgetränk mit Schuss. Und für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schneeballsysteme, TKKG und Minigolf – Lukas Bischofberger schreibt auf seinem Blog <a href="http://www.blogonade.de/" target="_blank">Blogonade</a> über so ziemlich alles, was er in und um Berlin und Hamburg herum erlebt. Auf seinen Abenteuerreisen durch die Hauptstadt wird er dann nebenbei mal so der erste Blog-Slam-Gewinner aller Zeiten oder trifft sich mit mir auf ein Heißgetränk mit Schuss.<br />
<span id="more-5791"></span></p>
<p><object width="640" height="527"><param name="movie" value="iUPxHnaqfcE"></param><param name="wmode" value="transparent" ></param><embed src="http://www.youtube.com/v/iUPxHnaqfcE" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="527"></embed></object></p>
<p>Und für alle, die gerne noch ein bisschen mehr über TKKG hören würden:</p>
<p><object width="640" height="527"><param name="movie" value="iQc3vx3nD5A"></param><param name="wmode" value="transparent" ></param><embed src="http://www.youtube.com/v/iQc3vx3nD5A" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="527"></embed></object></p>
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		<title>Die Krawattivitäten des Stefan Thull</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Oct 2010 08:54:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rebecca Sandbichler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt sie gepunktet, gestreift, mit blöden Sprüchen in Comic Sans oder bunten Bärchen – gestrickt, aus Seide oder billigem Polyester. Über 600 Millionen Männer weltweit tragen sie täglich, sagt Stefan Thull: die Krawatte. Nicht jeder hat so eine leidenschaftliche Beziehung zu ihr wie er. Oft ist der erste Griff zu Hause der an den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt sie gepunktet, gestreift, mit blöden Sprüchen in Comic Sans oder bunten Bärchen – gestrickt, aus Seide oder billigem Polyester. Über 600 Millionen Männer weltweit tragen sie täglich, sagt <a href="http://www.stefanthull.com/">Stefan Thull</a>: die Krawatte. <span id="more-5670"></span> Nicht jeder hat so eine leidenschaftliche Beziehung zu ihr wie er. Oft ist der erste Griff zu Hause der an den Krawattenknoten; endlich locker machen. Auch Stefan trägt nicht mehr Krawatte bei seiner Arbeit in der Herrenmodeabteilung eines großen Kaufhauses. Er habe bereits „genug für die Krawatte getan&#8221;, sagt er. Denn Stefan ist Sammler – er sammelt nicht das Accessoire selbst, sondern widmet sich seiner Bedeutung in der Kunst. Über 250 verschiedene Fotografien von Krawatten stehen bei ihm zuhause; Originalprints von großartigen Fotografen aus aller Welt. Er investiert jährlich Unsummen in diese Leidenschaft – und wahnsinnig viel Zeit. Stefan im CIRCUS-Interview über Männer mit Stil, schlechten Geschmack und den Sinn seiner Sammlung.</p>
<p><img title="© Valéry Kloubert" src="../wp-content/uploads/2010/10/Thull_Stefan1.jpg" alt="" width="640" height="433" /></p>
<p><strong>Lieber Stefan, die Frage ist offensichtlich: Warum Krawatten?</strong></p>
<p>Ich hatte bereits jahrelang in der Modebranche gearbeitet. Ein Kollege hatte Geburtstag und ich schenkte ihm eine Postkarte, auf der eine Krawatte abgebildet war. Sie gefiel mir so gut, dass ich sie auch noch für mich kaufte. Irgendwann kam ich auf den Gedanken, dass es vermutlich noch viel mehr Abbildungen von Krawatten gibt. So hat es angefangen.</p>
<p><strong>Hast du nicht eine tiefer wurzelnde Beziehung zu diesem Kleidungsstück?</strong></p>
<p>Tatsächlich gibt es Aufnahmen von mir als Sieben- oder Achtjähriger, auf denen ich bereits eine Krawatte trage. Für mich war das eine Art, mich erwachsener zu fühlen.</p>
<p><strong>Wir haben im Bookazine eine Geschichte darüber, wie unsere Eltern unseren Stil beeinflussen. Hat dich dein Vater auf die Krawatte gebracht?</strong></p>
<p>Ganz im Gegenteil. Er hat nicht gerne Krawatte getragen und konnte auch gar keine Knoten machen. Er hatte seine Krawatten fertig geknotet im Schrank hängen. Eigentlich ein Unding. Obwohl wir wenig Geld für Kleidung hatten, haben meine Eltern mir beigebracht, auf ordentliche Kleidung zu achten, die dem Anlass angemessen ist. Etwas, das heute oft vernachlässigt wird – sich dem Anlass entsprechend zu kleiden und sich für eine Einladung oder ein besonderes Ereignis chic zu machen.</p>
<p><strong>Du hast schon einmal zwei Kalender mit dem Titel &#8220;Krawattivitäten&#8221; rausgebracht. Da waren noch Abbildungen von Tassen und anderen Verrücktheiten mit Krawatte drin. Jetzt fokussierst du dich auf hochwertige Fotografien. Worauf achtest du?</strong></p>
<p>Mir ist wichtig, dass nicht nur einfach Menschen abgebildet sind, die Krawatte tragen. Es gibt natürlich tausende Porträts von Krawattenträgern. Nein, da muss etwas passieren. Zum Beispiel diese Szene von einer Kreuzung in New York: Drei Männer stehen im Wind und ihnen fliegen die Krawatten hoch.</p>
<p><img title="© Martin Gerlach" src="../wp-content/uploads/2010/10/tie.jpg" alt="" width="640" height="500" /></p>
<p><strong>Was ist dein Ziel?</strong></p>
<p>Wenn ein Sammler behauptet, er tut das nur für sich, dann lügt er. Man muss schon ein wenig Narziss sein. Darum will ich, wenn sie in sechs oder sieben Jahren dafür bereit ist, meine Sammlung in den großen Museen dieser Welt ausstellen. Die meisten wissen noch nicht von ihrem Glück, aber einigen Direktoren gehe ich deswegen schon auf die Nerven.</p>
<p><strong>Du investierst viel Geld in deine Sammlung. Wie viel?</strong></p>
<p>Ich bin im Einzelhandel tätig, bekanntlich verdient man dort nicht außergwöhnlich viel. Meine Schätze kosten zwischen vier Euro und 35 000 Dollar. Gott sei Dank wissen meine Galeristen und auch die Fotografen schon, dass sie ihr Geld oft erst nach ein oder zwei Jahren bekommen. Die nehmen das sehr professionell. Trotzdem muss ich mir ein Limit setzen, wieviele Prints ich pro Jahr kaufe. Ich stottere ja noch die Funde der letzten Jahre ab.</p>
<p><strong>Wie findest du diese Aufnahmen?</strong></p>
<p>Viele Galeristen auf der ganzen Welt helfen mir. <a href="http://www.ewgalerie.com">Meine Galeristin</a> in Paris zum Beispiel, die immer die Augen für mich offen hält. Aber natürlich recherchiere ich auch selbst, lese Bücher und stöbere im Internet. Man muss sehr hartnäckig sein, denn viele Fotografen wissen gar nicht mehr, dass sie ein Krawattenmotiv geschossen haben. Aber ich weiß es.</p>
<p><strong>Dein Sammeltrieb hat dich schon mit vielen berühmten Menschen zusammengebracht. Wie sprichst du Prominente wie Richard Avedon oder Karl Lagerfeld an?</strong></p>
<p>Ganz unaufgeregt. Es ist so: Je berühmter jemand ist, desto normaler kann er sein. Was mich bei Lagerfeld besonders erstaunt hat, war sein unglaublich gutes Gedächtnis. Ich habe ihn drei oder viermal getroffen, im Abstand mehrerer Jahre. Aber er konnte sich immer noch an mich erinnern. Er ist ein toller Zuhörer.</p>
<p><strong>Lagerfeld ist ein Mann mit Stil. Als Modeberater wirst du es wissen: Wie gut kleiden sich Männer heute?</strong></p>
<p>Es ist immer traurig, wenn Männer mit ihren Frauen kommen, die sich dann vor mir aufbauen und sagen „Wir brauchen ein Hemd“ – so kann er ja gar keinen Stil entwickeln. Die Wahrheit ist, dass die Masse leider &#8220;schlechten Geschmack&#8221; kauft. Diese Männer haben gar keinen Sinn für die schönen Krawatten. Darum freue ich mich besonders, wenn ich einen Kunden habe, der einen gut sitzenden Anzug trägt, gepflegte Schuhe, tolles Hemd und der auch noch weiß, was er will. Dem kann ich auch die Schmuckstücke zeigen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5726" title="Stefan Thull" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/10/60Min_Maennermode_1.jpg" alt="" width="640" height="260" /></p>
<p><strong>Kann man Stil lernen?</strong></p>
<p>Es gibt zumindest einige Grundregeln, die man beachten kann. Ich habe ein paar Tricks in meinem Buch &#8220;Männermode in 60 Minuten&#8221; festgehalten; ohne hier Werbung machen zu wollen <img src='http://circus-bookazine.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zum Beispiel Krawattenknoten knoten: Da ist mir wichtig, dass die Kunden das lernen. Ich zeige ihnen beim Vorführen der Modelle zwar, wie das geht, aber ich mache am Ende immer den Knoten wieder auf. Solange ein Mann einen einfachen Knoten perfekt beherrscht, reicht das vollkommen aus. Das muss nicht immer der doppelte Windsor sein.</p>
<p><strong>Zum Schluss noch eine Stilfrage: Frauen mit Krawatte – reizvoll oder nicht?</strong></p>
<p>Ich kann dem nicht viel abgewinnen. Bei Stewardessen oder Bahnschaffnerinnen finde ich das fast schon lieblos. Es gibt doch sicher schönere, weiblichere Accessoires zur Uniform. Selbst prominente Krawattenträgerinnen wie Marlene Dietrich sahen dadurch nicht wirklich besser aus. Vielleicht ist es auch nur der Neid: Männer haben schon so begrenzte Möglichkeiten, sich modisch auszudrücken – da müssen uns die Frauen nicht auch noch den Halsschmuck stehlen.</p>
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		<title>Lebwohl und Guten Tag</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 14:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Anhaeuser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ingela, oh, Ingela &#8230; so gern möchte ich sein wie du! Das schwedische Duo Ingela Och VI, das sich mir erst später als Duo und noch später als Elisabeth Månsson und Peter Turkalj oder vielmehr Em und Peter entpuppte, habe ich zum ersten Mal 2008 in Berlin entdeckt. Seitdem habe ich mich mindestens einmal wöchentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ingela, oh, Ingela &#8230; so gern möchte ich sein wie du! Das schwedische Duo Ingela Och VI, das sich mir erst später als Duo und noch später als Elisabeth Månsson und Peter Turkalj oder vielmehr Em und Peter entpuppte, habe ich zum ersten Mal 2008 in Berlin entdeckt. <span id="more-5485"></span></p>
<p>Seitdem habe ich mich mindestens einmal wöchentlich auf ihrer Seite www.ingelaochvi.com verloren und mich jedes Mal erneut über das mit Musik bespielte Intro der Homepage gefreut. Bei so viel Vorfreude ist selbst das Warten, bis der Balken fertig geladen ist, nicht mehr schlimm. (Leider ist diese hübsche Website zur Zeit „Under Construction“ und ich kann nur auf ihre stets aktuelle <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=131515650203804&amp;ref=ts" target="_blank">Facebookseite</a> verlinken.) Mit CIRCUS und auf der Suche nach Illustratoren war sofort klar: „Fragen kostet nichts!“ Nie hätte ich aber gedacht, dass Ingela sofort ein CIRCUS Artist werden will – und dass die beiden uns dann so wundervolle Illustrationen liefern – darüber sind alle stolz (siehe im Bookazine: Wie Gott in Frankreich, Seite 300 – oder kauf es doch gleich!!!).</p>
<p>Ich, als noch immer größter Fan, freue mich, dass die beiden Zeit hatten, mir ein paar Fragen zu beantworten und dabei noch in ihrer Fotokiste gewühlt haben. So können wir uns besser vorstellen, wie die beiden aussehen und arbeiten &#8230;<br />
<a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/10/Portrait-Ingela-och-Vi1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5574" title="Portrait Ingela och Vi" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/10/Portrait-Ingela-och-Vi1.jpg" alt="" width="640" height="927" /></a><br />
<em>Das sind Peter und Em.</em></p>
<p><strong>Hallo Em und Peter,</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>wie geht es euch heute und wie ist das Wetter in Stockholm?</strong></p>
<p>Herbstlich und regnerisch.</p>
<p><strong>CIRCUS Fashion ist unsere erste Ausgabe – warum habt ihr euch entschlossen, CIRCUS Artisten zu werden?</strong></p>
<p>Wir fanden das Konzept und überhaupt das ganze Bookazine interessant und weil wir uns selbst oft wie Zirkusartisten fühlen, dachten wir, gehen wir doch zum CIRCUS. <img src='http://circus-bookazine.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Einmal habt ihr mir sogar um 7 Uhr morgens auf eine E-Mail geantwortet. Wann habt ihr heute Morgen angefangen zu arbeiten? Seid ihr eher der frühe Vogel oder die Nachteule? </strong></p>
<p>Heute haben wir um 9 Uhr früh angefangen, aber es hängt natürlich davon ab, ob wir gerade eine Deadline einzuhalten haben oder nicht. Manchmal arbeiten wir über Wochen Tag und Nacht. Schwer zu sagen also – manchmal wissen wir nicht ob fågel, fisk eller mittemellan (Kommentar vom Redakteur: wörtlich heißt das „Vogel, Fisch oder dazwischen“, umgangsprachlich „ob Fisch, ob Fleisch“).</p>
<p><strong>Wie arbeitet ihr? Wie kommen euch Ideen? Seid ihr immer einer Meinung?</strong></p>
<p>Das hängt davon ab, aber wenn wir mit einem Text arbeiten, lesen wir ihn uns laut vor und reden darüber. Dann nehmen wir uns oft erstmal eine Pause und wenn wir ins Studio zurück kommen, präsentieren wir noch einmal die alten Ergebnisse und neue Ideen, die uns in oder nach der Pause gekommen sind. Dabei sind wir uns nicht immer einig, aber letztlich setzt Em ihre Ideen sowieso durch <img src='http://circus-bookazine.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/10/studio11.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5575" title="studio1" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/10/studio11.jpg" alt="" width="640" height="854" /></a><br />
<em>So sieht ihr Studio aus, der Ort, an dem sie kreativ werden.</em><br />
<a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/10/studio21.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5576" title="studio2" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/10/studio21.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><br />
<em>Und so.</em></p>
<p><strong>Seid ihr auf eine Kunstschule gegangen oder ist das alles Talent?</strong></p>
<p>Es ist Talent, aber um ihr Talent weiterzuentwickeln, sind zu verschiedenen Schulen gegangen, unter anderem an die  art&amp;design (Dänemarks Designschule). Peter hat eine Schule für Fotografie besucht und als Foto-Assistent gearbeitet.</p>
<p><strong>Oft oder eigentlich immer wissen Designer nicht, was Freizeit bedeutet, weil ihr Job ihr Hobby ist. Eure Arbeit sieht nach jeder Menge Spaß aus – ist es so?</strong></p>
<p>Ja, ist es. Aber wenn man einen kreativen Beruf hat, ist es am wichtigsten, dass man sich darüber im Klaren ist, dass es Arbeit ist, und dass man in seiner Freizeit etwas anderes macht, damit man sein Gehirn nicht immer so beansprucht, wie man es beim kreativen Arbeiten tut. Also mal ausruhen und dem Gehirn was anderes zu Denken geben. Unser Tipp: Macht was mit eurem Körper, etwa Schwimmen gehen oder ins Fitnessstudio.</p>
<p><strong>Könnt ihr einen Kaffeetrinken gehen ohne von einer Millionen Fans belästigt zu werden? <img src='http://circus-bookazine.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </strong></p>
<p>Es ist immer fantastisch, wenn Leute deine Arbeit bewundern und wenn sie zu dir kommen und dir Komplimente machen. Unser Ziel ist es, von Millionen Fans gejagt zu werden – dann weiß man, dass die eigene Arbeit wirklich etwas bedeutet <img src='http://circus-bookazine.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Was fällt euch ein, wenn ihr das Wort „Voyage“ hört?</strong></p>
<p>Lebwohl und Guten Tag – man lässt etwas hinter sich, um irgendwohin zu gelangen.</p>
<p><strong>Perfekt – ihr seid uns mehr als willkommen, bei der nächsten Ausgabe wieder dabei zu sein &#8230; <img src='http://circus-bookazine.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Hättet ihr Lust?</strong></p>
<p>Sehr viel sogar!</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview! Hier ist meine letzte Frage oder vielmehr eine, die eher für MICH eine Herzenssache ist: Könnt ihr mir ein Schwedisches Wort beibringen?</strong></p>
<p>Mysigt und fika, mysigt heißt gemütlich und fika ist ein Wort, das man einefach braucht, wenn man in Schweden ist und es bedeutet, dass man sich mit einem Freund auf einen Kaffee oder eine Zimtschnecke trifft.</p>
<p><a href="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/10/Ingela-och-Vi-portrait-1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5577" title="Ingela och Vi portrait" src="http://circus-bookazine.com/wp-content/uploads/2010/10/Ingela-och-Vi-portrait-1.jpg" alt="" width="640" height="1279" /></a><br />
<em>Nochmal die zwei.</em></p>
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		<title>Auf ein Heißgetränk mit Christine Neder</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 07:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inga Schoermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neunzig Tage ohne das eigene Bett, die eigene Dusche, das eigene Klo. Neunzig Tage jede Nacht ein anderes Bett, eine andere Dusche, ein anderes Klo. Niemals alleine. Das erlebt Christine Neder von Der alltägliche Wahnsinn gerade am eigenen Leib. Freiwillig. Während ihres Praktikums beim Sleek Magazine, sucht sie sich für jede Nacht einen neuen Couchsurfing-Gastgeber. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neunzig Tage ohne das eigene Bett, die eigene Dusche, das eigene Klo. Neunzig Tage jede Nacht ein anderes Bett, eine andere Dusche, ein anderes Klo. Niemals alleine. Das erlebt Christine Neder von <a href="http://lilies-diary.blogspot.com/" target="_blank">Der alltägliche Wahnsinn</a> gerade am eigenen Leib. Freiwillig. Während ihres Praktikums beim <a href="http://www.sleek-mag.com/" target="_blank">Sleek Magazine</a>, sucht sie sich für jede Nacht einen neuen <a href="http://www.couchsurfing.org/" target="_blank">Couchsurfing-Gastgeber</a>. CIRCUS-Redakteurin Inga hat sich auf ein Heißgetränk mit ihr getroffen.<br />
<span id="more-4944"></span><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Hlol6DImdkc?hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Hlol6DImdkc?hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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