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Models lächeln nicht, dafür ich umso mehr

von Tessa Cael · geschrieben am 9. September 2010 · read this article in English

Beeinflusst von meiner verrückten Zwillingsschwester, bin ich irgendwie zu einem dieser verrückten Mädels geworden, die völlig ohne Plan und Geld auf Städtetrip gehen. Unser Ziel: Amsterdam!

Nachdem wir aus dem Rijksmusuem geschmissen wurden, weil wir weder nachweisen konnten, dass wir unter 18 sind (um umsonst rein zu können) oder die 14 Euro Eintritt bezahlen konnten, liefen wir ziellos in eine beliebige Richtung los. Und ich denke, man kann es Spürsinn nennen, dass meine Schwester mich – als mein letzter Geduldsfaden schon zu reißen drohte – in eine Straße voller Menschen drängte und mich einfach auf einen Plastikstuhl setzte. Noch bevor ich protestieren konnte, kam schon der wohl glattrasierteste Typ, den ich jemals gesehen hab, auf uns zu. Wie sich herausstellte, war die Straße, über die wir gestolpert waren, die wohl angesagtese in ganz Amsterdam und schon konnten wir uns eine Modenschau aus der ersten Reihe anschauen.

Die Show bestand aus Herbst/Winter 2010 Street- und High-Fashion-Trends und aus einer Kinderlinie. Wir konnten also nicht nur entdecken, wie man in Amsterdam mit weniger als 80 Euro überlebt, sondern vielmehr unsere Augen in den Kleidern von Dolce & Gabana, Replay, Prada und anderen Designern und in den Models baden, deren Blicke dich eher töten würden, als dass sie dich ungelernt und unattraktiv anlächelten.

Genießt die Fotos!

Comments Closed

One comment:

  1. anja ze baby cael:

    you forgot to mention WHY we were so broke and how it is that we got the 80 euros to spend in the first place. bad tessa :D